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        <title>Nick J. Faber</title>
        <link>https://paragraph.com/@nick-j-faber</link>
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        <lastBuildDate>Wed, 29 Jul 2026 12:50:55 GMT</lastBuildDate>
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            <title><![CDATA[Worte]]></title>
            <link>https://paragraph.com/@nick-j-faber/worte</link>
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            <pubDate>Thu, 25 Aug 2022 21:51:47 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Worte. Meine größte Macht und längste Liebe. Ich tue nichts lieber als reden. Die Aussicht auf gute Gespräche treibt mich durch den Tag. Ob es mit den besten, engsten Freunden oder einem Fremden in der Bahn ist, mit dem Bettler in der Einkaufsstraße oder der Verkäuferin in der Buchhandlung. Ob kurze Floskeln mit den Kassierern an den Supermarktkassen oder Streits mit Autofahren über die Abbiegeregeln für Lieferfahrräder - ob still, leise und bedacht, laut über das Dröhnen eines Motors rufend,...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<br><p>Worte. Meine größte Macht und längste Liebe. Ich tue nichts lieber als reden. Die Aussicht auf gute Gespräche treibt mich durch den Tag. Ob es mit den besten, engsten Freunden oder einem Fremden in der Bahn ist, mit dem Bettler in der Einkaufsstraße oder der Verkäuferin in der Buchhandlung. Ob kurze Floskeln mit den Kassierern an den Supermarktkassen oder Streits mit Autofahren über die Abbiegeregeln für Lieferfahrräder - ob still, leise und bedacht, laut über das Dröhnen eines Motors rufend, flüsternd eine Gutenachtgeschichte sprechend, oder resolut und schroff mit jemand anderem im Streit. Irgendwie liebe ich all diese Gespräche. </p><p>Und dann gibt es Momente, die nach Stille brüllen, in denen jedes Wort nur rückwärts zählt. Denn jedes einzelne verletzt, verbrennt und verbreitet sich, verdoppelt und verdreifacht sich, wie die goldenen Kelche im letzten Harry Potter Film. </p><p>Worte sind meine größte Macht und längste Liebe. Doch manchmal vermögen Worte nichts anderes, als eine missverständliche Situation noch missverständlicher zu machen, und einen Streit noch schlimmer.</p>]]></content:encoded>
            <author>nick-j-faber@newsletter.paragraph.com (Nick J. Faber)</author>
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            <title><![CDATA[medien und mord und totschlag]]></title>
            <link>https://paragraph.com/@nick-j-faber/medien-und-mord-und-totschlag</link>
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            <pubDate>Wed, 24 Aug 2022 21:10:02 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Ein Grundrauschen, ein Basissummen. White noise. Ich bin nie ein besonders großer Fan davon gewesen. Und doch scheitere ich bei dem Versuch, eine passendere Beschreibung für meine kompulsive Art von Medienkonsum zu finden. Im Alltag sind kaum noch Momente verblieben, während denen ich es aushalte, ganz alleine mit mir selbst zu sein. Solange keine andere Person anwesend ist, um mich und meine Aufmerksamkeit zu binden, komme ich nicht umhin, um einen Ersatz zu ringen. Musik. Podcast. Irgendein...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<br><p>Ein Grundrauschen, ein Basissummen. White noise. Ich bin nie ein besonders großer Fan davon gewesen. Und doch scheitere ich bei dem Versuch, eine passendere Beschreibung für meine kompulsive Art von Medienkonsum zu finden.</p><p>Im Alltag sind kaum noch Momente verblieben, während denen ich es aushalte, ganz alleine mit mir selbst zu sein. Solange keine andere Person anwesend ist, um mich und meine Aufmerksamkeit zu binden, komme ich nicht umhin, um einen Ersatz zu ringen. Musik. Podcast. Irgendein YouTube Video, das mir vorhin vorgeschlagen wurde. Alles nur so nebenbei, versteht sich. Ich bin ja schließlich kein Verlierer, der mitten am Tag seine Zeit mit Belanglosigkeiten verschwendet. Nein, ich? Ich lasse das nur so nebenher laufen, während ich viele wichtige Dinge tue. Diese dann aber nur halbherzig und deutlich langsamer, als wenn ich mich einfach komplett darauf fokussiert hätte.</p><p>Ich bringe die Kraft auf, mein Schimpansenhirn zu überwinden und entscheide mich, den Informationsüberfluss auszuschalten. Der Griff zum Handy, entsperren, home screen. Swipe nach rechts. Wo ist denn bloß die App? Swipe nach links, swipe zurück, impulsiver Klick in die untere rechte Ecke des Bildschirms. Instagram. Schlechte Gewohnheit, hier wollte ich doch gar nicht hin. Doch bevor der Befehl, diesen Fehler schnellstmöglich zu korrigieren, von meinem Kopf zu meinem Daumen durchgestellt werden kann, hat sich dieser schon längst selbstständig gemacht und mit dem swipen begonnen.</p><p>Die Spirale dreht sich tiefer und tiefer.</p>]]></content:encoded>
            <author>nick-j-faber@newsletter.paragraph.com (Nick J. Faber)</author>
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            <title><![CDATA[es trotzdem machen.]]></title>
            <link>https://paragraph.com/@nick-j-faber/es-trotzdem-machen</link>
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            <pubDate>Tue, 23 Aug 2022 21:20:09 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Er drückt, spuckt, wächst und rutscht immer höher den Magen hinauf, verschnürt uns den Hals und lässt den Atem flach und rasselnd werden. Was gerade noch traumhaft schön wirkte und fest entschieden war, verwandelt sie schlagartig in einen madigen Sack voll Horror. Er überrascht einen in den kuriosesten Momenten. Erwischt uns kalt, wo doch gerade endlich mal alles rund zu laufen schien. Eigentlich hatten wir einen tollen Plan ausgeheckt, ihn Tag für Tag etwas schöner geträumt und in unseren Kö...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<figure float="none" data-type="figure" class="img-center" style="max-width: null;"><img src="https://storage.googleapis.com/papyrus_images/8dc95a3d04ab9c80f7a9bbec27b4b8a19dfc6331a913871ceafaba74daa33be2.jpg" alt="" blurdataurl="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAP///wAAACwAAAAAAQABAAACAkQBADs=" nextheight="600" nextwidth="800" class="image-node embed"><figcaption HTMLAttributes="[object Object]" class="hide-figcaption"></figcaption></figure><p>Er drückt, spuckt, wächst und rutscht immer höher den Magen hinauf, verschnürt uns den Hals und lässt den Atem flach und rasselnd werden. Was gerade noch traumhaft schön wirkte und fest entschieden war, verwandelt sie schlagartig in einen madigen Sack voll Horror.</p><p>Er überrascht einen in den kuriosesten Momenten. Erwischt uns kalt, wo doch gerade endlich mal alles rund zu laufen schien. Eigentlich hatten wir einen tollen Plan ausgeheckt, ihn Tag für Tag etwas schöner geträumt und in unseren Köpfen in der feinsten Zuckerwatte ausstaffiert. Die Idee stand - wir mussten nur noch los und machen. Allen Mut zusammennehmen, „ja“ sagen und springen.</p><p>Doch im allerletzten Moment, kurz, bevor dieses Wort unsere Lippen verlässt, bevor der Flug gebucht, bevor der erste Schritt gemacht wird, da steht auf einmal der alte Bekannte hinter uns. Macht sich erst nur sanft bemerkbar, durch ein hämisches Kichern am Rande jeder Vernehmbarkeit. Lauert in den toten Winkeln und dunklen Ecken unserer Vernunft, tritt näher, tippt uns an die Schulter.. und stiehlt uns allen Mut auf einmal.</p>]]></content:encoded>
            <author>nick-j-faber@newsletter.paragraph.com (Nick J. Faber)</author>
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            <title><![CDATA[maybe's und möglichkeiten]]></title>
            <link>https://paragraph.com/@nick-j-faber/maybe-s-und-m-glichkeiten</link>
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            <pubDate>Mon, 22 Aug 2022 22:28:15 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Und schon wieder ist es passiert. Das aktuelle Kapitel ist noch nicht einmal ganz abgeschlossen, aber schon sind meine Gedanken wieder voller neuer Ideen. Tagträume von Griechenland, Paris und Spanien blitzen mir durch den Kopf, erst bin ich hier, dann da und dann überall. Losziehen, abhauen, Neuanfang, erst was werden oder einfach mal sein, beginnen, gründen, starten, machen, oder weg, weit weg und wer ganz anderes werden? So viele *maybe’s *und Möglichkeiten, wer soll da wissen, wie die Waa...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<figure float="none" data-type="figure" class="img-center" style="max-width: null;"><img src="https://storage.googleapis.com/papyrus_images/9b27dc9045827af132e3f6aebcccde93cc659757e51f4d85d929a51cc6734379.jpg" alt="" blurdataurl="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAP///wAAACwAAAAAAQABAAACAkQBADs=" nextheight="600" nextwidth="800" class="image-node embed"><figcaption HTMLAttributes="[object Object]" class="hide-figcaption"></figcaption></figure><p>Und schon wieder ist es passiert.</p><p>Das aktuelle Kapitel ist noch nicht einmal ganz abgeschlossen, aber schon sind meine Gedanken wieder voller neuer Ideen. Tagträume von Griechenland, Paris und Spanien blitzen mir durch den Kopf, erst bin ich hier, dann da und dann überall.</p><p>Losziehen, abhauen, Neuanfang, erst was werden oder einfach mal sein, beginnen, gründen, starten, machen, oder weg, weit weg und wer ganz anderes werden? So viele *maybe’s *und Möglichkeiten, wer soll da wissen, wie die Waage ausschlägt? Welcher Weg am Ende die goldene Lösung ist und mich herausführt aus diesem Labyrinth der ewigen Ungewissheit?</p><p>Soll ich was bestehendes auf- und größer bauen oder lieber weiterziehen und ganz neu machen? Und überhaupt: was, wenn alles schiefgeht? Was, wenn ich am Ende ohne den letzten Groschen dastehe? Zwar am Ende der Welt, aber als brotloser Künstler, ein Versager in aller Leute Augen, in allen außer meinen? Was bringt mir da noch jedes Glück der Welt? Liegt die schlussendliche Erlösung darin, sich von allem außenstehenden Urteil freizumachen oder darin, die Gesellschaft von sich zu begeistern, sich selbst für die Gesellschaft zu begeistern?</p><p>Ein gutbürgerliches Leben im Einklang mit allem, was alle schon immer von mir gefordert haben, gehorsam, ruhig und sicher.</p><p>Oder Risiko, Eigensinn, Unklarheit, Abenteuer …</p><p>Und schon gehen meine Tagträume wieder mit mir durch, und die Gedankenspirale ist perfekt.</p>]]></content:encoded>
            <author>nick-j-faber@newsletter.paragraph.com (Nick J. Faber)</author>
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            <title><![CDATA[home of seasons]]></title>
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            <pubDate>Sun, 21 Aug 2022 22:53:56 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[2 years I’ve been living in this place. In this apartment, in this one single room. My own first home. Now, that chapter’s slowly drawing to a close. While moving in, I purposefully tried to keep the place as raw as possible. I didn’t bring any furniture. The first few nights were spent on a simple futon placed on the ground with a stack of books in the corner. From then on, the apartment grew and developed with the experiences I’ve made. Pictures and drawings on the walls, cozy spots in the ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<br><p>2 years I’ve been living in this place. In this apartment, in this one single room. My own first home. Now, that chapter’s slowly drawing to a close. </p><p>While moving in, I purposefully tried to keep the place as raw as possible. I didn’t bring any furniture. The first few nights were spent on a simple futon placed on the ground with a stack of books in the corner. From then on, the apartment grew and developed with the experiences I’ve made. Pictures and drawings on the walls, cozy spots in the corners to sit on.</p><p>While leaves were falling outside and flourishing anew, the insides of <em>home</em> went through an entirely different set of seasons.</p><p>And now it’s finally winter. All the pieces that made this place <em>mine</em> are falling off the walls and withering away in small heaps on the floor. We are sleeping on the same futon as I did the first couple of nights. But the books are gone already. And so will be everything else soon enough, in just a few days.</p><p>*Home *will cease being that to me. And instead, become one for a stranger.</p><p>I hope it will. I hope that stranger will make it home. It’s a good place, and it deserves to be inhabited, instead of just slept in.</p>]]></content:encoded>
            <author>nick-j-faber@newsletter.paragraph.com (Nick J. Faber)</author>
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            <title><![CDATA[hydrahunger]]></title>
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            <pubDate>Sat, 20 Aug 2022 22:48:25 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Es geht stetig anders, als ich denke. Wenn es scheint, als hätte ich eine Schwierigkeit gelöst, dann tauchen nur in Wahrheit immer zwei Neue auf, und wenn ich einen Schritt vor mache, folgen gleich darauf zwei rückwärts. Die ewig hungrige Hydra der Probleme. Alles, was uns zu bleiben scheint, ist das Weitermachen. Es ist fucking frustrierend die meisten Tage. Aber hey. Wie soll’s denn sonst auch gehen? Problem bewältigen. Zwei neue vorfinden. Beide lösen. Vier weitere kreieren. Versuchen, sch...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Es geht stetig anders, als ich denke. Wenn es scheint, als hätte ich eine Schwierigkeit gelöst, dann tauchen nur in Wahrheit immer zwei Neue auf, und wenn ich einen Schritt vor mache, folgen gleich darauf zwei rückwärts. Die ewig hungrige Hydra der Probleme.</p><p>Alles, was uns zu bleiben scheint, ist das Weitermachen. Es ist fucking frustrierend die meisten Tage. Aber hey. Wie soll’s denn sonst auch gehen? Problem bewältigen. Zwei neue vorfinden. Beide lösen. Vier weitere kreieren. Versuchen, schneller zu lernen als die Angst uns übermannt.</p><figure float="none" data-type="figure" class="img-center" style="max-width: null;"><img src="https://storage.googleapis.com/papyrus_images/9cfb17a8e53a0b9be5a055a8a7df8e49dda6300b7b5ddf4f16a2dc92af0e4f16.jpg" alt="" blurdataurl="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAP///wAAACwAAAAAAQABAAACAkQBADs=" nextheight="600" nextwidth="800" class="image-node embed"><figcaption HTMLAttributes="[object Object]" class="hide-figcaption"></figcaption></figure>]]></content:encoded>
            <author>nick-j-faber@newsletter.paragraph.com (Nick J. Faber)</author>
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            <title><![CDATA[happy circumstance]]></title>
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            <pubDate>Fri, 19 Aug 2022 15:11:33 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[There was a time in life when I was sad most days. It is a happy circumstance that that’s no more. Also, one that makes me proud. Being happy takes a shit ton of work and exercise. Practice. Daily focus, commitment. It doesn’t just happen, is what I’ve learned. Whenever others treat their happiness (or lack thereof) as a random occurrence, I cringe. If there is not a clue of an effort to bend their own mind into a happier, healthier and more productive direction, then I’ve found it hard to li...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>There was a time in life when I was sad most days. It is a happy circumstance that that’s no more. Also, one that makes me proud. Being happy takes a shit ton of work and exercise. Practice. Daily focus, commitment. It doesn’t just happen, is what I’ve learned.</p><p>Whenever others treat their happiness (or lack thereof) as a random occurrence, I cringe. If there is not a clue of an effort to bend their own mind into a happier, healthier and more productive direction, then I’ve found it hard to listen to folks explain all the things wrong in their lives. Because yeah, I haven’t seen it, and I <em>surely</em> haven’t felt it all. So how would I know?</p><p>Well. The idea that there could at any one time be a moment where there’s really nothing we could do about it just seems fucking bollocks. To me. Who would want to believe that? Even if it was true. There is value to our thoughts, and they affect our physiology, our mental state, and point-blank our reality in more ways than we notice. How damn well could it not?</p><p>But then what the hell do I know.</p>]]></content:encoded>
            <author>nick-j-faber@newsletter.paragraph.com (Nick J. Faber)</author>
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