s nähert sich der Tag, auf den die Kryptowelt seit Jahren gewartet hat: Die Reform der Ethereum-Blockchain, dem Datenprotokoll der zweitgrößten Kryptowährung nach Bitcoin, steht im September an. Neue Digitalmünzen entstehen künftig nicht mehr auf Basis des Proof-of-Work-, sondern des Proof-of-Stake-Verfahrens.
Was klingt wie ein Randnotiz für Entwickler-Nerds, hat tatsächlich große Auswirkungen auf den Kryptosektor. Mit der Umstellung (auch Merge genannt) soll Ethereum grüner, schneller und günstiger werden. Viele Anleger spekulieren darauf, dass der Ether-Kurs davon profitieren wird. Schon im Vorfeld legte der Kurs deutlich zu. Doch was bedeutet der Merge und welche Vor- und Nachteile hat er? Die wichtigsten Fragen und Antworten:
Als Ethereum-Merge wird der Übergang der Ethereum-Blockchain von Proof of Work zu Proof of Stake bezeichnet. Das bedeutet, dass die Ethereum-Foundation in den vergangenen Jahren eine neue Blockchain entwickelt hat, die dem Proof of Stake-System folgt. Diese wird im September mit der alten Proof-of-Work-Blockchain zusammengeführt.
Durch den Merge sollen Transaktionen auf der Blockchain schneller durchgeführt werden können. Gleichzeitig sinkt durch den Umstieg auf Proof of Stake der reine Energieverbrauch, da keine Miner benötigt werden, die die Sicherheit des Systems garantieren. Beim Mining werden komplexe mathematisch Aufgaben auf Hochleistungsrechnern gelöst. Belohnt werden die Miner mit Coins. Das bedarf viel Rechenleistung und somit viel Energie.
