<100 subscribers
Share Dialog
Share Dialog
Der Indexanbieter MSCI prüft aktuell, ob Unternehmen mit einem Krypto-Bestand von 50 Prozent oder mehr der Bilanzsumme weiterhin in ihren globalen Indexes gelistet bleiben dürfen. Dazu gehören vor allem Digital Asset Treasury Companies wie MicroStrategy (nun als Strategy firmierend) und Metaplanet. Die Folge könnte ein Ausschluss aus wichtigen MSCI-Indizes im Februar 2026 sein, was Kapitalabflüsse in Milliardenhöhe zur Folge hätte.
Laut JPMorgan-Schätzungen könnten allein bei MicroStrategy durch den Ausschluss rund 2,8 Milliarden US-Dollar an Kapital aus passiven Fonds und ETFs abgezogen werden. Würden weitere Indexanbieter folgen, könnten die Zwangsverkäufe bis zu 8,8 Milliarden US-Dollar erreichen. Dies hätte negative Auswirkungen auf die Liquidität sowie das Handelsvolumen der Aktien und könnte die Kapitalbeschaffung der Firma erschweren.
Seit der Bekanntgabe der MSCI-Pläne verlor die MicroStrategy-Aktie an der NASDAQ bereits 46,77 Prozent, während Bitcoin im gleichen Zeitraum „nur“ rund 30 Prozent im Wert fiel. Trotz des Kursdrucks sind 12 von 14 Analysten optimistisch und empfehlen die Aktie zum Kauf mit einem durchschnittlichen Kursziel von über 524 USD, was ein Aufwärtspotenzial von über 200 Prozent bedeutet. Ähnlich negativ entwickelte sich die Metaplanet-Aktie mit einem Verlust von rund 36 Prozent seit Oktober 2025.
Investoren sollten die weitere Entwicklung der MSCI-Konsultation bis zur Entscheidung im Januar 2026 aufmerksam verfolgen. Ein Ausschluss der Unternehmen aus führenden Indizes würde die Marktliquidität stark beeinflussen und könnte kurzfristig massive Kursverluste auslösen, birgt aber auch Chancen, falls die Aktien als unterbewertet gelten.
Diese Indexprüfung zeigt die wachsende Komplexität bei der Bewertung und Indexierung von Firmen mit hohem Kryptoanteil und verdeutlicht die Risiken für Anleger, die in Bitcoin-Holding-Aktien investieren. Eine diversifizierte Strategie bleibt daher ratsam.
Der Indexanbieter MSCI prüft aktuell, ob Unternehmen mit einem Krypto-Bestand von 50 Prozent oder mehr der Bilanzsumme weiterhin in ihren globalen Indexes gelistet bleiben dürfen. Dazu gehören vor allem Digital Asset Treasury Companies wie MicroStrategy (nun als Strategy firmierend) und Metaplanet. Die Folge könnte ein Ausschluss aus wichtigen MSCI-Indizes im Februar 2026 sein, was Kapitalabflüsse in Milliardenhöhe zur Folge hätte.
Laut JPMorgan-Schätzungen könnten allein bei MicroStrategy durch den Ausschluss rund 2,8 Milliarden US-Dollar an Kapital aus passiven Fonds und ETFs abgezogen werden. Würden weitere Indexanbieter folgen, könnten die Zwangsverkäufe bis zu 8,8 Milliarden US-Dollar erreichen. Dies hätte negative Auswirkungen auf die Liquidität sowie das Handelsvolumen der Aktien und könnte die Kapitalbeschaffung der Firma erschweren.
Seit der Bekanntgabe der MSCI-Pläne verlor die MicroStrategy-Aktie an der NASDAQ bereits 46,77 Prozent, während Bitcoin im gleichen Zeitraum „nur“ rund 30 Prozent im Wert fiel. Trotz des Kursdrucks sind 12 von 14 Analysten optimistisch und empfehlen die Aktie zum Kauf mit einem durchschnittlichen Kursziel von über 524 USD, was ein Aufwärtspotenzial von über 200 Prozent bedeutet. Ähnlich negativ entwickelte sich die Metaplanet-Aktie mit einem Verlust von rund 36 Prozent seit Oktober 2025.
Investoren sollten die weitere Entwicklung der MSCI-Konsultation bis zur Entscheidung im Januar 2026 aufmerksam verfolgen. Ein Ausschluss der Unternehmen aus führenden Indizes würde die Marktliquidität stark beeinflussen und könnte kurzfristig massive Kursverluste auslösen, birgt aber auch Chancen, falls die Aktien als unterbewertet gelten.
Diese Indexprüfung zeigt die wachsende Komplexität bei der Bewertung und Indexierung von Firmen mit hohem Kryptoanteil und verdeutlicht die Risiken für Anleger, die in Bitcoin-Holding-Aktien investieren. Eine diversifizierte Strategie bleibt daher ratsam.


No comments yet